Air Jordan Modelle von 1 bis 41 - Der große Überblick

Johannes Bauer • 8. November 2026
Eine bunte Sammlung von allen Jordan Modellen, von Klassikern bis zu modernen Designs, übereinander gestapelt.

Inhaltsverzeichnis

Wer einen klaren Überblick über alle Jordan-Modelle sucht, stößt schnell auf eine Mischung aus nummerierten Klassikern, Retros, Lifestyle-Versionen und modernen Basketballschuhen. Ich ordne die komplette Hauptlinie vom Air Jordan 1 bis zum Air Jordan 41 ein, erkläre die wichtigsten Nebenserien und zeige, welches Modell sich für Court, Alltag oder Streetwear wirklich lohnt.

Die Hauptlinie reicht inzwischen bis zum Air Jordan 41

  • 41 Hauptmodelle gehören zur nummerierten Air-Jordan-Signature-Serie.
  • Air Jordan 1 bis 14 prägen die klassische Ära von Michael Jordan.
  • Air Jordan 15 bis 30 stehen für technische Entwicklung und neue Designs.
  • Retro-Releases sind Neuauflagen älterer Modelle und keine komplett neuen Generationen.
  • Air Jordan 40 und 41 sind wieder konsequent auf modernen Basketball ausgelegt.

Ein weißer Jordan 4 Sneaker mit gelben Akzenten und schwarzem Mudguard. Ein Muss für alle Jordan Modelle Fans.

Die Air-Jordan-Hauptlinie von 1 bis 41

Die wichtigste Orientierung liefert die nummerierte Signature-Reihe. Sie begann 1985 mit dem Air Jordan 1 und wurde zunächst fast jährlich fortgesetzt. Ausnahmen wie der Sprung vom Air Jordan 30 zum Air Jordan 31 zeigen, dass Jordan Brand nicht jedes Kalenderjahr eine neue Nummer veröffentlicht hat.

Modell Erstveröffentlichung Wofür es steht
Air Jordan 1 1985 Der ursprüngliche Basketball- und Streetwear-Klassiker
Air Jordan 2 1986 Luxuriöseres Design ohne sichtbares Swoosh-Logo
Air Jordan 3 1988 Erstes Jumpman-Logo und sichtbare Air-Dämpfung
Air Jordan 4 1989 Technischer Look mit Mesh-Einsätzen und markanten Flügeln
Air Jordan 5 1990 Haifischzahn-Sohle und auffällige Seitenausschnitte
Air Jordan 6 1991 Cleanere Silhouette und Verbindung zum ersten NBA-Titel
Air Jordan 7 1992 Neoprenartige Innensocke und stärkerer Futurismus
Air Jordan 8 1993 Cross-Straps und besonders markanter Basketball-Look
Air Jordan 9 1993 International inspiriertes Design und ungewöhnliche Außensohle
Air Jordan 10 1994 Grafische Sohlenliste mit wichtigen Karriereerfolgen
Air Jordan 11 1995 Patentleder, Carbonplatte und einer der beliebtesten Retro-Sneaker
Air Jordan 12 1996 Robuste Konstruktion und japanisch inspirierte Linien
Air Jordan 13 1997 Panther-inspirierte Elemente und runde Dämpfungseinheit
Air Jordan 14 1998 Sportwagen-inspirierte Form und Abschluss der ersten Ära
Air Jordan 15 1999 Experimentelles Design mit technischer Zunge
Air Jordan 16 2001 Abnehmbare Gamasche und Mischung aus Court- und Luxuslook
Air Jordan 17 2002 Hochwertige Materialien und sichtbare Inspiration aus dem Jazz
Air Jordan 18 2003 Minimalistische Form und versteckte Schnürung
Air Jordan 19 2004 Leichtes Obermaterial und ungewöhnliche Käfigstruktur
Air Jordan 20 2005 Lasergravuren und starke Hommage an die ersten 20 Jahre
Air Jordan 21 2006 Luxuriöse Materialien und modulare Dämpfung
Air Jordan 22 2007 Militärisch inspirierte Linien und stabile Performance
Air Jordan 23 2008 Handwerkliche Details und besonders flexible Konstruktion
Air Jordan 2009 2009 Modernisierte Performance-Silhouette ohne klassische Nummer
Air Jordan 2010 2010 Offene Sichtfenster und direkte Verbindung zu Jordans Spielstil
Air Jordan 2011 2011 Wechselbare Dämpfung für unterschiedliche Spielertypen
Air Jordan 2012 2012 Individuell anpassbare Innenschuhe und Performance-Fokus
Air Jordan 28 2013 Hohe, sockenartige Konstruktion für schnellen Basketball
Air Jordan 29 2013 Flightplate-Technologie und besonders leichtes Obermaterial
Air Jordan 30 2016 Futuristische Optik und Verbindung von Tradition und Innovation
Air Jordan 31 2016 Rückkehr des Swoosh mit Flyweave und moderner Dämpfung
Air Jordan 32 2017 Flyknit-Obermaterial und sichtbare Anleihen beim Air Jordan 2
Air Jordan 33 2018 FastFit-Schnürsystem ohne klassische Schnürsenkel
Air Jordan 34 2019 Sehr leichtes Design und sichtbare Eclipse Plate
Air Jordan 35 2020 Weiterentwicklung der Eclipse Plate für Stabilität und Sprungkraft
Air Jordan 36 2021 Extrem leichtes Leno-Weave-Obermaterial
Air Jordan 37 2022 Innovative Gewebekonstruktion und Fokus auf explosive Bewegungen
Air Jordan 38 2023 Support und Beweglichkeit für moderne Positionsspieler
Air Jordan 39 2024 ZoomX-Schaum und stärkerer Fokus auf reaktive Dämpfung
Air Jordan 40 2025 Full-Length-ZoomX und Zoom Strobel für den modernen Court
Air Jordan 41 2026 Leichtere Performance-Silhouette mit neuer Material- und Sohlenkonstruktion

Für mich sind besonders Air Jordan 1, 3, 4, 5, 6 und 11 die Modelle, die man kennen sollte. Sie haben nicht nur sporthistorische Bedeutung, sondern funktionieren bis heute als eigenständige Streetwear-Silhouetten. Der Air Jordan 40 und 41 verfolgen dagegen ein anderes Ziel: Sie sollen vor allem auf dem Basketballplatz überzeugen und sind weniger als klassische Lifestyle-Sneaker gedacht.

Warum die Modellnummer allein nicht genügt

Bei Jordan bedeutet eine neue Zahl nicht automatisch, dass der Schuh im Alltag besser oder beliebter ist. Ein Air Jordan 28 kann technisch deutlich moderner sein als ein Air Jordan 4, während der ältere Schuh kulturell und modisch viel stärker wahrgenommen wird.

High, Mid und Low

Diese Begriffe beschreiben vor allem die Höhe des Schafts. Der Air Jordan 1 High wirkt am klassischsten und orientiert sich am ursprünglichen Basketballschuh. Die Mid-Version ist meist günstiger und leichter erhältlich, während der Low flacher sitzt und sich unkomplizierter zu Jeans, Cargohosen oder Shorts kombinieren lässt.

OG, Retro und Reimagined

OG steht für eine möglichst originalgetreue Ausführung. Ein Retro bringt ein älteres Modell zurück, kann aber bei Materialien, Form oder Dämpfung leicht vom ursprünglichen Release abweichen. Begriffe wie Reimagined oder Craft signalisieren meist eine neue Interpretation und nicht zwingend historische Genauigkeit.

SE, GS und Varianten für den Alltag

SE bedeutet in der Regel eine besondere Edition mit verändertem Materialmix oder Farbschema. GS steht für Grade School und bezeichnet Kinder- beziehungsweise Jugendgrößen. Modelle wie Jordan 1 Elevate, Jordan 1 Zoom CMFT oder spezielle Low-Versionen richten sich stärker an Lifestyle-Träger als an den echten Wettkampfeinsatz.

Ein häufiger Fehler ist, jede Variante als komplett neues Modell zu zählen. Für eine saubere Übersicht zähle ich den Air Jordan 1 High, Mid und Low deshalb als Varianten innerhalb der ersten Generation, nicht als drei unabhängige Signature-Modelle.

Diese Jordan-Silhouetten gehören außerhalb der Hauptlinie dazu

Die nummerierte Reihe ist nur der bekannteste Teil. Jordan Brand hat über die Jahre zahlreiche eigenständige Modelle veröffentlicht, die auf ältere Air Jordans zurückgreifen oder mehrere Designs miteinander verbinden.

Modellfamilie Besonderheit Typischer Einsatz
Air Jordan 1 Low und Mid Niedrigere oder vereinfachte Varianten des ersten Modells Alltag und Streetwear
Air Jordan 1 KO Canvas-Obermaterial und eigenständige Cupsole Vintage-orientierte Outfits
Air Jordan 1 Zoom CMFT Weicheres Tragegefühl durch Zoom-Dämpfung Alltag mit mehr Komfort
Jordan Dub Zero Elemente aus mehreren klassischen Air-Jordan-Modellen Sammler und Retro-Fans
Jordan Spizike Mischung aus mehreren Designs mit Spike-Lee-Referenzen Markante Streetwear
Jordan Son of Mars Weiterentwicklung der Spizike-Idee Statement-Look
Jordan 6 Rings Details aus den sechs Meisterschaftsschuhen von Michael Jordan Basketball-inspirierte Freizeitlooks
Jordan Legacy 312 Kombination aus Air Jordan 1, Air Trainer und Air Jordan 3 Moderne Retro-Outfits
Jordan Max Aura Vom Air Jordan 1 inspirierte Lifestyle-Serie Preisbewusster Alltag
Jordan Stadium 90 Retro-Elemente mit bequemer Alltagssilhouette Streetwear und tägliche Wege
Jordan Luka, Zion und Tatum Eigene Performance-Linien aktueller Jordan-Athleten Basketballplatz
Jordan Why Not? Russell-Westbrook-Serie mit experimenteller Ausrichtung Schneller, dynamischer Basketball

Die wichtigste Grenze liegt hier zwischen Air Jordan und Jordan Brand. Ein Luka 4 oder Zion 4 gehört zur Marke Jordan, ist aber kein nummerierter Air Jordan aus der klassischen Michael-Jordan-Hauptlinie.

Genau diese Unterscheidung verhindert Verwirrung beim Kauf. Wer nach dem berühmten Retro-Look sucht, landet meist bei Air Jordan 1 bis 14. Wer einen aktuellen Basketballschuh braucht, sollte auch die Athletenserien und die Modelle ab Air Jordan 34 berücksichtigen.

Welche Modelle passen zu welchem Zweck

Ich würde die Auswahl nicht allein nach Hype oder Wiederverkaufswert treffen. Entscheidend sind Fußform, Dämpfung, Einsatzort und die Frage, ob der Schuh wirklich getragen oder hauptsächlich gesammelt werden soll.

Ziel Gute Wahl Warum
Klassische Streetwear Air Jordan 1, 3 oder 4 Ikonische Formen, viele tragbare Farbstellungen und starke Kombinierbarkeit
Eleganter Retro-Look Air Jordan 11 oder 12 Hochwertige Anmutung und auffällige Details
Dezenter Alltag Air Jordan 1 Low, Max Aura oder Stadium 90 Flachere Silhouette und unkomplizierter zu kombinieren
Aktiver Basketball Air Jordan 38, 39, 40 oder 41 Moderne Dämpfung, Halt und bessere Anpassung an schnelle Richtungswechsel
Sammlung mit Geschichte Air Jordan 1 bis 14 Die prägendste Phase der ursprünglichen Jordan-Ära

Für den Alltag greife ich persönlich eher zu einem Air Jordan 1 Low oder 3 als zu einem sehr hohen Performance-Modell. Auf dem Court sieht es anders aus: Ein Retro kann stabil wirken, bietet aber nicht automatisch die passende Dämpfung oder den nötigen Halt für regelmäßiges Training.

Auch die Preise unterscheiden sich deutlich. Neue Low- und Mid-Varianten liegen häufig ungefähr bei 130 bis 160 Euro, während viele High-OG- und Retro-Modelle etwa 180 bis 230 Euro kosten. Performance-Modelle bewegen sich oft in einer ähnlichen Größenordnung, wobei Sondereditionen und limitierte Farbvarianten den Preis deutlich nach oben treiben können.

Woran man echte Klassiker von überteuerten Releases unterscheidet

Ein hoher Wiederverkaufspreis sagt wenig über den praktischen Wert eines Schuhs aus. Manche Farbvarianten sind wegen geringer Stückzahlen teuer, obwohl die zugrunde liegende Silhouette im Alltag weniger bequem oder empfindlicher als ein regulärer Release ist.

Auf Form und Material achten

Bei Retros sind die Proportionen des Schafts, die Qualität des Leders und die Form der Zehenbox wichtiger als ein besonders lauter Farbname. Ein Air Jordan 4 kann beispielsweise auf Bildern stark aussehen, sitzt aber je nach Ausführung relativ fest und braucht oft etwas Zeit, bis er bequem wird.

Den Einsatzzweck ehrlich prüfen

Für gelegentliche Wege durch die Stadt funktionieren viele Retro-Modelle gut. Wer jedoch mehrmals pro Woche Basketball spielt, sollte Gewicht, Traktion und Dämpfung prüfen und nicht einfach zum bekanntesten Schuh greifen. Ein älterer Klassiker kann auf dem Court funktionieren, ist aber nicht automatisch die beste technische Wahl.

Lesen Sie auch: Air Jordan 1 - Mythos, Design & Styling-Tipps für die Ikone

Farbcode und Version kontrollieren

Die Namen Chicago, Bred, Royal oder Cement beschreiben meist Farbstellungen und keine eigenen Grundmodelle. Ich achte beim Kauf deshalb auf die genaue Bezeichnung, die Produktnummer und die Ausführung wie OG, Retro, SE oder Low. So lässt sich vermeiden, für einen ähnlichen Look versehentlich deutlich mehr zu bezahlen.

Die beste Jordan-Auswahl für den eigenen Stil

Wer möglichst vielseitig starten möchte, ist mit einem Air Jordan 1 Low oder High gut bedient. Für mehr Charakter und eine sichtbarere Retro-Anmutung sind Air Jordan 3 und 4 meine stärksten Empfehlungen, während der Air Jordan 11 vor allem dann passt, wenn der Schuh selbst das Outfit prägen soll.

Sammler konzentrieren sich meist auf die frühen Generationen und ausgewählte OG-Colorways. Für Spieler zählt dagegen die aktuelle Performance-Linie bis zum Air Jordan 41. Die sinnvollste Entscheidung ist deshalb nicht die Suche nach dem angeblich wertvollsten Modell, sondern die Kombination aus Passform, Nutzung und persönlichem Stil.

Die komplette Reihe lässt sich damit einfach lesen: Air Jordan 1 bis 14 bilden das kulturelle Fundament, Air Jordan 15 bis 30 erweitern die technische und gestalterische Sprache, und Air Jordan 31 bis 41 führen sie in die moderne Basketballwelt. Wer diese drei Phasen auseinanderhält, findet sich im Jordan-Kosmos schnell zurecht und kauft deutlich gezielter.

Häufig gestellte Fragen

Die nummerierte Hauptlinie reicht vom Air Jordan 1 bis zum Air Jordan 41 und umfasst damit 41 Hauptmodelle. Varianten wie High, Mid und Low werden dabei nicht als eigenständige Generationen gezählt.

Air Jordan bezeichnet die Modellfamilie, während ein Retro eine Neuauflage eines älteren Modells ist. OG-Ausführungen orientieren sich möglichst stark am Original, während Reimagined- oder Craft-Versionen ältere Designs neu interpretieren und bei Materialien oder Form abweichen können.

Für klassische Streetwear eignen sich besonders Air Jordan 1, 3 und 4. Im Alltag sind Air Jordan 1 Low, Jordan Max Aura und Jordan Stadium 90 unkompliziert zu kombinieren. Der Air Jordan 11 oder 12 passt zu einem auffälligeren, eleganteren Retro-Look.

Nein. Ältere Retro-Modelle können im Alltag gut funktionieren, bieten aber nicht automatisch die passende Dämpfung, Traktion oder Stabilität für regelmäßiges Training. Für aktiven Basketball sind Air Jordan 38, 39, 40 und 41 sowie aktuelle Athletenserien wie Jordan Luka, Zion oder Tatum die naheliegendere Wahl.

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Autor Johannes Bauer
Johannes Bauer
Mein Name ist Johannes Bauer und ich schreibe seit 4 Jahren über Urban Culture, Musik und Streetwear. Meine Faszination für diese Themen begann in meiner Jugend, als ich die kreative Energie der Straßen und die Vielfalt der Musikstile entdeckte. Ich finde es spannend, die kulturellen Strömungen und Trends zu analysieren, die unsere Gesellschaft prägen, und ich möchte meinen Lesern helfen, die Hintergründe und Entwicklungen besser zu verstehen. In meinen Artikeln konzentriere ich mich darauf, aktuelle Trends zu beleuchten, spannende Künstler vorzustellen und die Verbindung zwischen Musik und Mode zu erkunden. Dabei lege ich großen Wert auf sorgfältige Recherche und eine klare, verständliche Darstellung komplexer Themen. Ich möchte, dass meine Leser nicht nur informiert, sondern auch inspiriert werden, die Welt der Urban Culture selbst zu entdecken.

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